Foschungsprojekte

Sustainability Redesigned

Designforschungsprojekt

Internationales Postgraduiertengrogramm
Multiplicity & visual Identities* am Institut Design2context
der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK

Angesichts der gegenwärtigen sozialen und politischen Besorgnisse um umweltpolitische Themen und dem steigenden Bewusstsein zur Notwendigkeit des Überdenkens von Lebensweisen in nachhaltige Systeme, bringt Susanne Klaar in ihrer vielschichtigen Untersuchung  «Sustainability Re-designed» einen Aufruf zum Besseren vor, gerechtfertigt durch ökologische Themen zeitgenössischer Markenstrategien und Firmenkommunikation.

Sie bezieht Stellung zu den momentanen Erscheinungen von `grünen Anstrichen´ von Marken, welche in ihrer zunehmenden Willkür eher zur Verwirrung des Verbrauchers in der Rezeption der Marken führt. Sie erörtert die Schwäche von Marken, die glauben durch einen solchen Auftritt im Zeichen der Nachhaltigkeit ungerechtfertigt punkten zu können und entlarvt diese. Vermehrt führt dieses Vorgehen zu einem Reinwaschen der Marken im Bilde der Öffentlichkeit, das einem Etikettenschwindel gleich kommt und lediglich auf PR- und Marketingmaßnahmen beruht.

Susanne Klaar überprüft diese Strategien durch kritisches Hinterfragen von Werbekonzepten. Die Bildsprache, die gewöhnlich von Werbeagenturen eingesetzt wird, um Nachhaltigkeit zu verkaufen wie ein beliebiges anderes Produkt, scheint nicht nachhaltig in sich selbst.

Abschließend stellt Susanne Klaar die in hohem Maße relevante und dringende Frage nach der Designkultur und welche Haltung der Kommunikation notwendig ist, Nachhaltigkeit glaubwürdig zu transportieren.

*Multiplicity & visual Identities ist ein praxisbasiertes Forschungslabor, spekulativer Think Tank für Identitätsfragen, Design- und Bildpolitiken im Rahmen einer kulturellen Analyse.

Start: 2008 / laufend

Weitere Infos gern an Anfrage!

Visuelle Codes als Treibstoff der Energiewende

Designforschungsprojekt

Eine der drängendsten Fragen unserer Zeit: Können wir unser Klima und unsere Umwelt retten? Ein starkes Joint Venture jenseits der Klimabilanz, in der Ökonomie und Ökologie keine Gegensätze mehr sind, ist gefragt. Denn Klimawandel, Energiewende und Energiewirtschaft können einander „benachbart“ sein – auf Distanz oder ganz nah beieinander, im Einklang oder Missklang. Die Inspiration für die visuellen Codes kommt von der Gesellschaft. Letztendlich ist es eine soziale Aktivität, die sich mit der Kommunikation zwischen den Menschen beschäftigt. Es sind die Bilder!

Start: 2016

Textveröffentlichung von Susanne Klaar zum Designforschungsprojekt
Buch-Publikation 2016
Visuelle Codes als Treibstoff der Energiewende
In: Hildebrandt, A.; Landhäußer, W. (Hrsg.)
CSR und Energiewirtschaft. Springer/Gabler Verlag, S. 515-528 (Management-Reihe Corporate Social Responsibility)
ISBN 978-3-662-46583-7

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