Interaktive Medien in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung – Veranstaltung im Rahmen des nationalen Aktionsplans BNE

 

Schmelzende Gletscher, abgebrannte Wälder, hungernde Kinder: Solche Bilder sind in den öffentlichen Medien täglich präsent. Doch was bewirken sie? Was sind hingegen unsere eigenen Vorstellungen und Bilder von sozialer Gerechtigkeit, von Klimawandel, von einem nachhaltig guten Leben? Wie lassen sie sich visuell erzählen, mit welchen Medien umsetzen und in pädagogische Prozesse einbinden? Welche Kommunikationschancen werden eröffnet, welche Räume der medialen Selbsterfahrung?

Die Veranstaltung will die Möglichkeiten interaktiver Medien in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung vorstellen und konkret erfahrbar machen. In verschiedenen Workshops werden unterschiedliche mediale Zugänge – ob Videos, Selfies, Apps, Fotos oder transmediale Erzählformen – in ihren jeweiligen Potenzialen praktisch erschlossen. Dabei stehen die Medien im Vordergrund, die auch im gegenwärtigen Medienalltag von vor allem jüngeren Menschen eine maßgebliche Rolle spielen.

Adressaten sind Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen, Lehrkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildung sowie alle Multiplikatoren, die sich für die Thematik interessieren.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen des Nationalen Aktionsplans BNE, der als deutscher Beitrag des von der UNESCO ausgerufenen internationalen Weltaktionsprogramms vom Bundesministerium für Bildung und Forschung koordiniert wird. Das Partnernetzwerk Medien ist eines von 10 Partnernetzwerken, welche die Akteure in unterschiedlichen Handlungsfeldern vernetzen und als Impulsgeber aktiv sind.

Um 10:30 Uhr wird Susanne Klaar „einen“ der Workshops zum Thema „Interaktive Medien in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ leiten.
Eine Teilnahme ist leider nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Informationsflyer und Anmeldeformular

Termin
29. März 2017
10:00 h bis 16:30 h

Veranstaltungsort
Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW
Siemensstraße 5
45659 Recklinghausen

Beginn
9:30 Uhr

Vortrag beim NUN-Vernetzungstreffen auf Gut Karlshöhe

„Nur neue Bilder im Kopf lassen neue Ideen entstehen“ – unter diesem Titel wird Susanne Klaar, Geschäftsführerin von Klaar Design, die Arbeitsweisen des Service Design mit Themen einer nachhaltigen Entwicklung zu innovativen Bildungsangeboten in einem Vortrag vorstellen.

Im Rahmen des diesjährigen NUN-Vernetzungstreffen: Kurz mal reingeschaut – Bildungsarbeit von NUN-Zertifizierten im Schlaglicht, gab ich als Bildungspartnerin für Nachhaltigkeit Einblick in meine Arbeit bei Klaar Design.

Termin
Donnerstag, 1. Dezember 2016

Veranstaltungsort
Gut Karlshöhe
Karlshöhe 60d
22175 Hamburg
Seminarraum im Stallgebäude

Beginn
15 Uhr

 

Vortrag beim eco.career.service

 

 

 

Vortrag zum Thema „Nachhaltigkeitskommunikation: Mehr als nur Aufklärung“

Was macht eine gute Nachhaltigkeitskommunikation aus? Wie kann ein Unternehmen seine Nachhaltigkeitsaktivitäten und seine nachhaltige Produktgestaltung kommunizieren, ohne dass dies als „Greenwashing“ abgetan wird? Einige Schlüsselfaktoren liegen hierbei in der Methodik. So können beispielsweise Service Design Thinking, Connective Branding oder eine strategische Marktpositionierung die Antwort liefern. Mit unserem Vortrag geben wir einen Einblick in die Welt der Nachhaltigkeitskommunikation und die Arbeit von Klaar Design.

Termin
Dienstag, 29. November 2016

Veranstaltungsort
Hofweg 71, 22085 Hamburg

Beginn
18 Uhr

Eintritt ist frei

 

Staatsrat zeichnet Hamburger Bildungsakteure für Nachhaltigkeit aus

Hamburg, 30. Juni 2016 

Staatsrat Michael Pollmann zeichnete gestern Nachmittag im Rahmen einer Fachveranstaltung in der Hamburger Umweltbehörde die drei Bildungsakteurinnen Grit Jacobasch, Anita Nemeth-Hesemann und Susanne Klaar mit dem NUN-Zertifikat aus. Damit bescheinigte er ihnen, dass sie hochwertige Bildungsangebote in den Bereichen Umweltbildung, Tourismus und Design im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung gestalten und sich für eine wichtige Sache engagieren: „Mit ihrer Bildungsarbeit tragen diese außerschulischen Bildungspartnerinnen das wichtige Anliegen einer nachhaltigen Entwicklung in die verschiedensten Bereiche unserer Gesellschaft“, unterstrich der Staatsrat für Umwelt und Energie das Engagement der Ausgezeichneten.

BU: Anita Nemeth-Hesemann (li), Grit Jacobasch (mi) und Susanne Klaar (re) freuen sich über die NUN-Urkunde und die NUN-Plakette, die sie von Staatsrat Michael Pollmann (2.v.re.) erhalten haben.

NUN steht für „norddeutsch und nachhaltig“ und zeichnet Bildungsakteure aus, die in ihren Angeboten zukunftsrelevante Themen wie Klimawandel, Ernährung, Biodiversität oder Gerechtigkeit umfassend aufgreifen und sich dabei überzeugend an dem Konzept von Bildung für eine nachhaltige Entwicklung orientieren. Die Zertifizierung macht die Qualität sichtbar und bietet Kitas, Schulen, anderen Institutionen oder auch Einzelpersonen eine Orientierung bei der Wahl außerschulischer Bildungsangebote.

Die Stadt Hamburg vergibt das NUN-Zertifikat seit 2013. Die S.O.F. Save Our Future – Umweltstiftung organisiert das Auszeichnungsverfahren und gestaltet den parallel ablaufenden Qualitätsentwicklungsprozess für die Bildungsanbieter im Auftrag und in Kooperation mit der Behörde für Umwelt und Energie.

Anita Nemeth-Hesemann (li), Grit Jacobasch (mi) und Susanne Klaar (re) freuen sich über die NUN-Urkunde und die NUN-Plakette, die sie von Staatsrat Michael Pollmann (2.v.re.) erhalten haben.

Anita Nemeth-Hesemann (li), Grit Jacobasch (mi) und Susanne Klaar (re) freuen sich über die NUN-Urkunde und die NUN-Plakette, die sie von Staatsrat Michael Pollmann (2.v.re.) erhalten haben.

Die Zertifizierten: 

Grit Jacobasch begleitet als selbstständige Natur- und Umweltpädagogin vor allem Kindergruppen, aber auch Multiplikatoren in den naturnahen Raum und eröffnet ihren Teilnehmenden so neue Perspektiven auf die Themen einer nachhaltigen Entwicklung.

Anita Nemeth-Hesemann besetzt mit ihrem Unternehmen „ländlich unterwegs“ eine Schnittstelle, die Verbraucherbildung, Regionalität und nachhaltigen Tourismus zusammen bringt. Sie bietet Ihren Kunden vielfältige Ausflüge in das Hamburger Umland.

Susanne Klaar bringt Design und Themen einer nachhaltigen Entwicklung zusammen. Sie entwickelt transmediale Projekte, berät Akteure von Wirtschaft bis Kultur und macht Bildungsprojekte für nachhaltige Entwicklung durch visuelle Kommunikation sichtbar und verständlich.

Weitere Informationen zur NUN-Zertifizierung:

http://www.hamburg.de/nun-zertifizierung

http://www.hamburg.de/pressearchiv-fhh/6472570/2016-06-30-bue-nun-zertifikat/

 

CSR und Energiewirtschaft

Zukunft unter Strom: Herausforderungen, Chancen und Perspektiven der Energiewende verstehen und verantwortlich umsetzen

Beitrag von Susanne Klaar

Visuelle Codes als Treibstoff der Energiewende

Springer Gabler Verlag, Sommer 2015
9783662465820

Herausgeber
Hildebrandt, Alexandra,
Landhäußer, Werner (Hrsg.)

Informationen vom Verlag

Produktflyer

Im Kapitel „Energie im Blick: anders sehen – besser wahrnehmen – einfach verstehen“ stelle ich die visuellen Codes als Treibstoff der Energiewende vor.

Das Buch erscheint im Sommer 2015 im Springer Verlag, Heidelberg, und wird herausgegeben von Dr. Alexandra Hildebrandt und Werner Landhäußer. Mit Vorworten von Dr. Barbara Hendricks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, Mechthild Wörsdörfer, Direktorin für Energiepolitik, Generaldirektion Energie, Europäische Kommission, Prof. Dr. Dr. h.c. Gesine Schwan, Wolfgang Saam, Geschäftsführer der Klimaschutz- und Energieeffizienzgruppe der Deutschen Wirtschaft e.V.

Kontakt
Susanne Klaar
susanne@klaar-design.com
Klaar

Brand Design, Service Design und Design Research

Borsteler Bogen 27 A / Loft 10
22453 Hamburg
 
T +49 40 55289134
www.klaar-design.com

Gipfeltreffen #004

Wenn der Berg nicht zum Propheten kommt…

Anfang März trafen sich Freunde, Bekannte, Mitstreiter und Ähnlichdenker zum Gipfeltreffen #004.

An diesem Abend lernten wir von Nachhaltigkeits-Moderatorin Tina Teucher eine Methode zur Lösungsfindung kennen, die auch als kollegiale Beratung bekannt ist. Diese nutzt die Kompetenz der gesamten Gruppe: Alle Teilnehmer schauen aus ihrer Perspektive auf die geschilderte Situation eines „Fallerzählers“ und generieren Hypothesen und Lösungen.

Wir wollen ja verantwortungsbewusst handeln, aber uns begegnen nur allzu viele Hürden: Der Vorgesetzte, die Politik, die Kollegen, das System… Wie kann ich als Einzelne(r) meinen Handlungsspielraum voll nutzen und ihn sogar erweitern? Die systemische Methode der kollegialen Beratung (durch Gleichgestellte, sog. Peers) eröffnet neue Perspektiven und Lösungsmöglichkeiten.

Wir stellten Tina Teucher zwei Fragen zum Abend:

Tina, beschreibe doch mal die Wege dieser Methode zur Lösungsfindung, die Du uns aufgezeigt hast. Wie sieht Deine Tourenbeschreibung aus?

Peer-to-Peer-Coaching eröffnet so viele unterschiedliche Perspektiven und Erfahrungshorizonte, dass jede Sitzung für alle Beteiligten die Chance bietet, sich weiterzuentwickeln. Ein Fallgeber erzählt von einer beruflichen Problemstellung, die „Berater“  hören aufmerksam zu und spiegeln das  Gehörte und Wahrgenommene in eigenen Hypothesen über die Situation. Daraus entwickelt der Fallgeber seine Schlüsselfrage: „Wie kann ich erreichen, dass…?“ Das Beraterteam erarbeitet dann so viele Lösungsalternativen wie nur möglich, die aufeinander aufbauen oder widersprüchlich sein können – aber nicht diskutiert werden. Denn der Fallgeber ist der Experte auf dieser Tour: Er pickt sich aus den Vorschlägen den besten Proviant für seinen weiteren Weg und entscheidet, welchen ersten Schritt er gleich morgen gehen will.

Viele Aussichtspunkte bringen unterschiedliche Perspektiven. Was konntest Du an  diesem Abend in deinen Rücksack packen?

Das Gipfeltreffen hat mir nicht nur mehr als einen weiteren Horizont eröffnet. Manchmal liegt das Gute sprichwörtlich so nah – nämlich in den Menschen direkt um uns. Die kollegiale Beratung, wie das Peer-to-Peer-Coaching ja auch genannt wird, gibt  uns die Möglichkeit, ungeahnte Lösungen für Probleme, mit denen wir uns schon lange rumschlagen zu finden. Von Leuten,  die wir vielleicht gar nicht kennen. Die vielleicht überhaupt nichts mit unserem Fachgebiet zu tun haben. Aber die auf Augenhöhe an Austausch interessiert sind. Und uns auch mal zum drüber oder drunter schauen und drumherum laufen (ums Problem) inspirieren. Denn auch auf einem Gipfel gilt: Wir sehen nur, was wir uns selbst „auf Augenhöhe“ bringen.

Das Klaar Design Team sagt herzlichen Dank für die spannende Tour!

Weitere „Sightseeing“-Tipps sind schon in Planung!

Tagung „Qualitäten der Nachhaltigkeitskommunikation“

Rückblick und Vorblick 

Vor zwei Wochen fand an der Hochschule der Populären Künste in Berlin die Tagung Qualitäten der Nachhaltigkeitskommunikation statt. Hier trafen Wissenschaft und Praxis zusammen um einen Blick in das komplexe Thema der Nachhaltigkeitskommunikation zu werfen. Die beiden Tage waren mit hochkarätigen Vorträgen gespickt. In die verschiedensten Kontexte wurde das Thema gesetzt. Einige der Vorträge sind auf der Webseite bereits abgelegt. Mich hat diese Vielschichtigkeit weiter inspiriert und motiviert. Die Tagung begann mit dem Cluster Ästhetik, gefolgt von Theorie, Unternehmen, Psychologie, Bildung und Zielgruppen. Ich durfte zu folgendem Thema referieren:

Kollektive Identität jenseits der Corporate Social Responsibility

Die Gesellschaft erlebt große Verschiebungen in den Strukturen durch Auswirkungen der Globalisierung. Die vielfältigen und multikulturellen gesellschaftlichen Realitäten fordern neue Herausforderungen für alle Beteiligten (Sender und Empfänger) der Nachhaltigkeitskommunikation. „Die Kommunikation von Nachhaltigkeit“ wächst proportional mit der Entwicklung von hybriden Kontexten und fordert ein neues Engagement mit innovativen Qualitätsmaßstäben. Der vollständige Vortrag wird in Kürze an anderer Stelle zur Verfügung stehen. Bei Interesse senden Sie mir gern Ihre Kontaktdaten zu.

Einen guten und detailierten Rückblick von Kilian Rüfer gibt es hier: http://blog.sustainment.de/Januar2015/Nachhaltigkeitskommunikation

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Ein Buch für alle Sinne

Bildnachweis: Fotografie © Juliette Chrétien, AT Verlag / www.at-verlag.ch

Maurice Maggi setzt seine Passion des Kochens in den Kontext seiner Stadt. Zürich, so kann man dich auch sehen, wenn man genau hinguckt! Ich blätterte zum ersten Mal in diesem Buch, ohne zu ahnen, dass mich gleich wieder das Heimweh erwischt. Das kann doch nicht sein! Doch. Als ich in einem Ahrensburger Bücherladen in meinem jetzigen Lieblingskochbuch eintauchte war es da…

… lesen Sie weiter in der Kochbuchecke.