Erzähllinien für Nachhaltigkeit und Transformation

Leitfaden für transparente BNE-Narrative

Eine Studie von G. Müller-Christ, J. Borner, Th. Klein, S. Klaar, F. Hagedorn, K. Rüfer und E. Hollerweger

Im Auftrag des Bundesministerium für Bildung und Forschung

Diese Studie richtet sich an alle Akteurinnen und Akteure, die sich an dem Prozess der Integration von Bildung für Nachhal-tige Entwicklung (BNE) in alle Bildungssysteme beteiligen. Sie soll ihnen helfen, die eigenen Grundannahmen über Nachhal-tigkeit und über Transformation zu identifizieren und damit kommunizierbar zu machen. Die besondere Herausforderung liegt darin, dass wir uns unsere Grundannahmen in unseren Austauschprozessen immer wieder erzählen, ohne dass uns diese zuweilen wirklich bewusst sind. So verstehen wir unter Narrativen die tieflegenden Grundannahmen, die sich alle Ak-teure und Akteurinnen darüber erzählen, was BNE ist und wie BNE in die Bildungssysteme integriert werden kann. Genau-er gesagt erzählen wir uns damit zwei ineinander verwobene Narrative: den Nachhaltigkeitsnarrativ und den Transformati-onsnarrativ: Was soll wie in die Welt kommen?

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Ein Tusch!
Seit über zwei Jahren hat KlaarDesign mit 138 Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Wirtschaft und NGO gemeinsam im Auftrag des Senats einen Hamburg BNE Masterplan 2030 entwickelt, der bis Ende des Jahres vom Senat beschlossen werden soll.
So wurde Hamburg gerade mit dem Unesco-Preis für BNE ausgezeichnet. Ziel ist es, die unterschiedlichen Dimensionen von nachhaltiger Entwicklung in allen Bildungsbereichen zu verankern und dadurch die Bildungspraxis zu transformieren. Mithilfe von BNE wächst das Wissen über Nachhaltigkeit auch in die Öffentlichkeit hinein.

Und jetzt geht es erst richtig los!

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Schmelzende Gletscher, abgebrannte Wälder, hungernde Kinder: Solche Bilder sind in den öffentlichen Medien täglich präsent. Doch was bewirken sie? Was sind hingegen unsere eigenen Vorstellungen und Bilder von sozialer Gerechtigkeit, von Klimawandel, von einem nachhaltig guten Leben? Wie lassen sie sich visuell erzählen, mit welchen Medien umsetzen und in pädagogische Prozesse einbinden? Welche Kommunikationschancen werden eröffnet, welche Räume der medialen Selbsterfahrung?

Die Veranstaltung will die Möglichkeiten interaktiver Medien in einer Bildung für nachhaltige Entwicklung vorstellen und konkret erfahrbar machen. In verschiedenen Workshops werden unterschiedliche mediale Zugänge – ob Videos, Selfies, Apps, Fotos oder transmediale Erzählformen – in ihren jeweiligen Potenzialen praktisch erschlossen. Dabei stehen die Medien im Vordergrund, die auch im gegenwärtigen Medienalltag von vor allem jüngeren Menschen eine maßgebliche Rolle spielen.

Adressaten sind Schülerinnen und Schüler weiterführender Schulen, Lehrkräfte in der schulischen und außerschulischen Bildung sowie alle Multiplikatoren, die sich für die Thematik interessieren.

Die Veranstaltung erfolgt im Rahmen des Nationalen Aktionsplans BNE, der als deutscher Beitrag des von der UNESCO ausgerufenen internationalen Weltaktionsprogramms vom Bundesministerium für Bildung und Forschung koordiniert wird. Das Partnernetzwerk Medien ist eines von 10 Partnernetzwerken, welche die Akteure in unterschiedlichen Handlungsfeldern vernetzen und als Impulsgeber aktiv sind.

Um 10:30 Uhr wird Susanne Klaar „einen“ der Workshops zum Thema „Interaktive Medien in der Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ leiten.
Eine Teilnahme ist leider nur nach vorheriger Anmeldung möglich.

Informationsflyer und Anmeldeformular

Termin
29. März 2017
10:00 h bis 16:30 h

Veranstaltungsort
Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW
Siemensstraße 5
45659 Recklinghausen

Beginn
9:30 Uhr